Schöller Fellows Prof. Dr. Lorenz Graf-Vlachy und Prof. Dr. Andreas König (gemeinsam mit P. Figge at al.) haben einen Artikel in Entrepreneurship Theory and Practice veröffentlicht.
Im Paper „Shades of Grey or Black and White? How Entrepreneurs’ Use of Cognitively Complex Language Affects Investor Funding“ untersuchen die Autoren, wie die Verwendung kognitiv komplexer Sprache – also Sprache, die Nuancen, Differenzierungen und Vergleiche beinhaltet – durch Unternehmer die Finanzierungsentscheidungen von Frühphaseninvestoren beeinflusst.
Basierend auf der Theorie, dass die wahrgenommene kognitive Komplexität mit den prototypischen Vorstellungen der Investoren von unternehmerischer Kompetenz übereinstimmt, stellen sie die Hypothese auf, dass ein positiver Zusammenhang zwischen dem Gebrauch kognitiv komplexer Sprache durch einen Unternehmer und der Höhe der Investition besteht, die er erhält. Die Studie liefert eine differenziertere Darstellung der Komplexität in der unternehmerischen Kommunikation, betont die Rolle der Signale der Unternehmer hinsichtlich ihrer kognitiven Dispositionen und führt das Konzept der kognitiven Komplexität und deren sprachliche Ausdrucksformen in die Entrepreneurship-Theorie ein.
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