Im Paper „The Open Design Effect“ untersuchen Schöller Fellow Dr. Lukas Maier und Schöller Senior Fellow Prof. Dr. Martin Schreier (mit D. W. Wahl) die Auswirkungen von Open-Design-Aktivitäten auf die Wahrnehmung von Unternehmen und deren Produkten durch Konsumentinnen und Konsumenten.
Anhand mehrerer Labor- und Feldstudien zeigen sie, dass als Open Design gekennzeichnete Produkte als attraktiver wahrgenommen werden als vergleichbare Produkte ohne diesen Hinweis. Den „Open Design Effect“ führen die Autoren darauf zurück, dass Konsumentinnen und Konsumenten Unternehmen, die innovationsbezogenes Wissen freiwillig mit der Öffentlichkeit teilen, als gesellschaftlich nützlicher wahrnehmen. Der Effekt fällt stärker aus, wenn die Motive des Unternehmens als moralisch statt eigennützig wahrgenommen werden und wenn viele statt wenige andere Unternehmen das geteilte Wissen bereits genutzt haben. Insgesamt verdeutlicht die Studie, dass die Art und Weise, wie Unternehmen Innovationen entwickeln und mit ihrem Wissen umgehen, die Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und damit auch die Attraktivität ihrer Produkte positiv beeinflussen kann.
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