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Prof. Sanjay Chugh, Ph.D. (Schöller Fellow)

Sanjay Chugh promovierte an der renommierten University of Pennsylvania und war anschließend in der Forschungsabteilung der amerikanischen Zentralbank und als Assistenzprofessor an der University of Maryland tätig. Seit 2012 ist er am Boston College beschäftigt. Seine Forschungstätigkeiten zielen auf die Entwicklung allgemeiner Erkenntnisse für makroökonomische, politische Analysen ab, wobei das Such- und Matching-Modell als Grundlage verwendet wird. Er hat bereits Beiträge im Journal of Monetary Economics, Journal of Economic Theory, dem Review of Economic Dynamics, Macroeconomic Dynamics und Economics Letters über dieses und ähnliche Themen publiziert.

 

Matching, Selektion und Arbeitsmärkte

Das allgemein akzeptierte Bezugssystem zur Untersuchung von Arbeitslosigkeit war bisher das „Such und Matching-Modell“. Während Matching-Analysen viele realistische Vorhersagen beinhalten, sind andere Anpassungsspielräume ebenso wichtig, um Arbeitsmärkte besonders nach schweren Rezessionen quantitativ zu verstehen. Das Projekt verbindet „Selektionseffekte“, welche, wie vorherige Arbeiten gezeigt haben, quantitativ deskriptiv sind, mit der Matching-Analyse. Der zentrale Gedanke des Selektionsmodells ist, dass Personen, die zwar zu den Firmen passen, eventuell aber nicht die notwendigen Fähigkeiten besitzen und deswegen nicht „selektiert“ bzw. eingestellt werden. Die Verknüpfung der Modelle beschreibt die Ansicht, dass das Übereinstimmen und das tatsächliche Einstellen zwei unterschiedliche Vorgänge sind, was bisher allerdings noch nicht in quantitativen Modellen formal dargestellt worden ist. Das vollentwickelte Bezugssystem wird unter Verwendung von deutschen und amerikanischen Daten überprüft.

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