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Prof. Dr. Michael W. Stich (Schöller Fellow)

Michael W. Stich studierte von 2004 bis 2009 Betriebswirtschaftslehre an der Universität Regensburg und der Katholischen Universität Leuven. Nach seinem Studienabschluss war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum tätig und wurde 2011 im Bereich Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung promoviert. Seit April 2012 gehört er als Inhaber der Juniorprofessur für Empirische Wirkungslehre der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der FAU Erlangen-Nürnberg an. In Forschung und Lehre befasst er sich insbesondere mit den Ursachen und Folgen der Publikation von finanziellen und nichtfinanziellen Unternehmensinformationen. Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei der Frage, inwiefern Rechnungslegungsnormen das Verhalten von gesellschaftlichen Entscheidungsträgern direkt und/ oder indirekt beeinflussen.

 

Risiken und Nebenwirkungen von Rechnungslegungsnormen für nachhaltiges Wirtschaften

Bereits seit einigen Jahren unternimmt die Gesellschaft bedeutende Anstrengungen, vorhandene Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Diverse Initiativen sowie Ge- und Verbote auf der nationalen, europäischen und internationalen Ebene sollen dazu beitragen, dass sich auch Unternehmen an nachhaltigen, langfristigen Zielen orientieren. Dennoch stehen insbesondere einige Rechnungslegungsnormen auf der europäischen Ebene im Verdacht, diesem Ziel auf indirektem Wege zuwider zu laufen. So wird beispielsweise gemutmaßt, dass die Pflicht zur quartalsweisen Berichterstattung Manager zu kurzfristigen – und somit wohl oftmals auch weniger nachhaltigen – unternehmerischen Entscheidungen verleitet.

Im Rahmen dieses Forschungsprojekts werden derartige indirekte, potentiell nachteilige Effekte von Rechnungslegungsnormen auf nachhaltiges Wirtschaften kritisch hinterfragt.

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