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Prof. Ian P. King, Ph.D. (Schöller Senior Fellow)

Ian P. King ist Professor für Makroökonomie an der University of Queensland (Australien). Er promovierte 1989 in Volkswirtschaftslehre an der Queens University (Kanada). Seine akademische Laufbahn führte ihn an die University of Calgary, die University of Victoria (Kanada), die University of Iowa (USA), die University of Auckland und die University of Otago (Neusseeland) sowie an die University of Melbourne (Australien). Seine Forschung wurde in international renommierten Fachzeitschriften wie Econometrica, Review of Economic Studies, Journal of Monetary Economics und Journal of Economic Theory veröffentlicht. Zudem war er Herausgeber der New Zealand Economic Papers und ist aktuell der Vorsitzende des Board of the Australasian Macroeconomics Society.

 

Einkommensungleichheit, Arbeitslosigkeit und öffentliche Politik

In seinem Forschungsprojekt untersucht Ian P. King, wie Einkommensungleichheit und Arbeitslosigkeit sich gegenseitig bestimmen und wie sich öffentliche Politik auf diese beiden volkswirtschaftlichen Größen auswirkt. Darauf aufbauend sollen optimale politische Rahmenbedingungen identifiziert werden. Für die Untersuchung wird ein quantitatives Modell entwickelt, das von Arbeitskräften mit unterschiedlichen Qualifikationen sowie von Firmen, die Arbeitsplätze für gering- und hochqualifizierte Arbeitskräfte anbieten, ausgeht. Politische Variablen wie Arbeitslosenunterstützung, Arbeitsplatzsubventionen, Einkommenssteuerstruktur sowie eine Beschränkung des Staatsbudgets werden eingeführt, um die individuellen Einflüsse dieser Variablen zu untersuchen und Wege zu finden, wie diese miteinander in Einklang gebracht werden können.

Ian P. King wird seine Fellowship-Mittel unter anderem für den Aufbau eines wissenschaftlichen Austauschprogramms für Professoren und Doktoranden der FAU Erlangen-Nürnberg und der University of Queensland einsetzen. Das Ziel des Austauschprogramms ist es, bestehende Forschungskooperationen zwischen deutschen und australischen Makroökonomen auszubauen.

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