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Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. E.h. mult. Dr. h.c. mult. Hans-Jörg Bullinger (Ehrenpreis Lebenswerk)

Hans-Jörg Bullinger, Jahrgang 1944, studierte Maschinenbau (Fachrichtung: Fertigungstechnik) und promovierte an der Universität Stuttgart. 1975, ein Jahr nach seiner Promotion, wurde er Abteilungsleiter für Unternehmensplanung des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (Fraunhofer IPA). Nach seiner Habilitation erhielt er einen Ruf auf die Professur für Arbeitswissenschaft/Ergonomie an der Universität Hagen. 1982 übernahm er den Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement an der Universität Stuttgart. Von 1981 bis 2002 bekleidete Hans-Jörg Bullinger zudem das Amt des Institutsleiters des neugegründeten Fraunhofer-Instituts für Arbeitswissenschaft und Organisation (Fraunhofer IAO). Von 2002 bis 2012 war er Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. Seit 2013 ist er Mitglied im Fraunhofer-Senat.

Zu Hans-Jörg Bullingers zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen gehören u. a. die Otto-Kienzle-Gedenkmünze der Hochschulgruppe Fertigungstechnik, der VDI-Ehrenring in Gold sowie der Arthur-Burkhardt-Preis. Er wurde zudem mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg, der Grashof-Denkmünze des Vereins Deutscher Ingenieure, dem Leonardo European Corporate Learning Award in der Kategorie Thought Leadership sowie mit dem Hans-Peter-Stihl-Preis ausgezeichnet. Im Jahr 2009 wurde er von der Zeitschrift Manager Magazin zum Manager des Jahres gewählt.

Hans-Jörg Bullinger hält Ehrendoktorwürden der Universität Novi Sad (Serbien-Montenegro) und der polytechnischen Universität Temeswar (Rumänien) sowie die Ehrenprofessorwürde der University of Science and Technology of China in Hefei (China). Darüber hinaus wurde er 1998 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande für herausragende Verdienste um Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland, 2003 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für besondere Verdienste um Wissenschaft und Forschung in Deutschland sowie 2006 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für die Intensivierung des Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geehrt. 2012 folgte das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

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